27.02.2019 | 16:52 Uhr

Wahlmanipulation in Geiselhöring: Bürgermeister wollen Kostenübernahme durch möglichen Hauptverantwortlichen

Der Landkreis Straubing-Bogen alleine fordert im Fall der Wahlmanipulationen 2014 ja schon fast 135.000 Euro von einem Unternehmer in Geiselhöring.

Möglicherweise könnte es bald noch deutlich mehr werden. Denn auch die einzelnen Gemeinden könnten sich der Forderung anschließen, dass der mögliche Hauptverantwortliche für die Manipulationen für die Kosten der Neuwahl aufkommen soll. Das zumindest war der Tenor in der Dienstbesprechung der Bürgermeister im Landkreis. Zunächst sollen die Rathauschefs die damals angefallen Kosten feststellen und sich dann gemeinsam mit den andere Städten, Märkten und Gemeinden einem Sammelverfahren anschließen. Wie berichtet müssen sich wegen der Wahlmanipulationen seit Oktober mehrere Personen vor Gericht verantworten. Sie sollen bei der Kommunalwahl 2014 unter anderem Briefwahlstimmzettel von mehr als 400 Erntehelfern ausgefüllt haben.


unserRadio die Lokalreporter: Christian Keim

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